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Millennium Actress

Review
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Cover: Millennium Actress

Inhalt

Chiyoko Fujiwara ist eine ehemalige japanische Filmdiva und hat sich schon lange aus dem Filmgeschäft zurückgezogen. Da mit den Abrissarbeiten des Studios begonnen wurde, in dem alle ihre Filme entstanden sind, ergreift der Reporter und langjährige Bewunderer Chiyokos Genya Tachibana zusammen mit seinem Kameramann die Gelegenheit und möchte den Star interviewen.Im Gespräch lässt Chiyoko ihr ereignisreiches Leben Revue passieren und erinnert sich daran, wie sie gegen den Willen ihrer Mutter zum Star wurde und an ihre erste und einzige Liebe: Einen Landschaftsmaler aus der Mongolei, der während des zweiten Weltkrieges vor der Regierung fliehen musste und den Chiyoko seit ihrer Jugend nicht mehr gesehen hat. Ihr ganzes Leben und ihre Filme waren geprägt von der Suche nach der wahren Liebe.

harakiri meint

Qualit�t:
Animation Punkte: 3
Handlung Punkte: 2
Charaktere Punkte: 2
Musik Punkte: 3

Inhalt:
Action Punkte: 1
Spannung Punkte: 1
Gef�hl Punkte: 3
Comedy Punkte: 1
Ecchi Punkte: 0

Gesamteindruck:
2.5
Besonders auffällig ist bei "Millennium Actress" das Verschwimmen der Ebenen "Realität" und "Fiktion". Die wirklichen Ereignisse aus Chiyokos Leben in Form von Rückblenden gehen über in Ausschnitte aus ihren Filmen und auch die Reporter, die sich eigentlich in der Gegenwart befinden, werden in das Gebilde aus Realität und Fiktion eingegliedert. Dies ist einerseits eine sehr kreative Erzählweise, aber auf der anderen Seite wirkt der Film leicht unzusammenhängend und in die Länge gezogen. Ich war auch ein wenig enttäuscht, dass ein Meister wie Satoshi Kon so ein banales Motiv wie "die Suche nach der wahren Liebe" aufgreift. Da ist man schon raffiniertere Konzepte und tiefere Charaktere von ihm gewohnt.Technisch ist der Film in Ordnung, wenn auch nicht überragend. Die Animationen in Satoshi Kons späterer TV-Serie Paranoia Agent sind sogar aufwändiger als in diesem Kinofilm. Die musikalische Begleitung wurde komponiert von Ausnahmemusiker Susumu Hirasawa und überraschenderweise passen die elektronischen Beats gut zum Visuellen.Insgesamt ist der Film wegen seiner experimentellen Erzählweise sehenswert, aber die eigentliche Handlung ist eher enttäuschend.

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Bildmaterial

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