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Anime

NANA

Review
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Cover: NANA

Inhalt

Nana Komatsu, auch Hachi genannt, fährt nach Tokio um ihren Freund Shoji zu treffen. Im Zug passiert es, dass sie neben der Sängerin Nana Osaki sitzt, welche auch nach Tokio fährt um ihren Traum als Musikerin wahr werden zu lassen. Beide haben den gleichen Namen und nach anfänglicher Sympathie wird schnell mehr, als sie feststellen, dass sie sich auch noch um dieselbe Wohnung in Tokio bemühen. Schließlich fassen sie den Entschluss, gemeinsam eine WG zu gründen, was das Band zwischen den beiden weiterhin bestärkt.

Während Hachi besonders mit ihrem Privatleben zu kämpfen hat, sind Nanas Sorgen von ganz anderer Natur. Ihre Band "Blast" ist die direkte Konkurrenz zu "Trapnest". Trapnest gelang es bereits, ihren Freund Ren als Gitarristen zu nehmen. Doch ihren eigenen Traum will sie nicht hergeben ...

Voice meint

Qualit�t:
Animation Punkte: 2
Handlung Punkte: 3
Charaktere Punkte: 4
Musik Punkte: 4

Inhalt:
Action Punkte: 0
Spannung Punkte: 2
Gef�hl Punkte: 4
Comedy Punkte: 2
Ecchi Punkte: 1

Gesamteindruck:
3.25
Bei NANA handelt es sich nach Gokinjo Monogatari und Paradise Kiss um die dritte Manga-Adaption von Erfolgs-Mangaka Ai Yazawa. Wie auch das erst 2005 adaptierte Paradise Kiss richtet sich auch Nana überwiegend an Jugendliche, die auf dem Weg zum Erwachsenwerden sind. Allerdings hat Nana wenig mit Mode zu tun. Viel eher rückt die Musik immer wieder in den Vordergrund, was nicht verwundert, da Hauptcharakter Nana selbst Sängerin ist.

Über die 47 Folgen hinweg begleitet der Zuschauer die beiden unterschiedlichen Hauptcharaktere in allen Lebenslagen und lernt verschiedene Facetten von ihnen kennen und mögen. Dabei werden einzelne Handlungen oder Entscheidungen stets durch innere Monologe begründet, was es leicht macht, sich in die beiden Nanas einzufühlen. Dabei kommt auch deren Umfeld nicht zu kurz, denn jede hat ihre eigenen Bezugspersonen, die ebenfalls nicht wenig Screenzeit abbekommen. Dadurch können sich einzelne Bezüge untereinander gut entwickeln, da auch Nebenfiguren über die Handlung hinaus begleitet werden und durch sie auch andere Themen zur Sprache kommen. Dabei werden Thematiken angeschnitten, die in anderen Serien selten oder nie zur Sprache kommen. Beispielsweise Prostitution von Minderjährigen - Sängerin Reira bezahlt den 15-jährigen Shin dafür, dass er regelmäßig Nächte mit ihr verbringt und das rein aus Einsamkeit. In ihren Gesprächen kann der Zuschauer immer wieder einen Blick hinter die Schale der Figuren werfen.

Die Animationen sind genrebedingt auf Sparflamme. Es gibt etliche Telefonate, Gedankengänge oder Monologe, die man kaum in fließende Bildabfolgen umsetzen kann. Deswegen verwundern einige Standbilder auch weniger, sondern passen ganz gut zum Stil der Serie. Im Gegenzug dafür bekommt man allerlei Lichtspielereien geboten. Sei es auf der Bühne, in der dunklen Wohnung oder unter einem Feuerwerk.

Musikalisch darf eine Serie wie Nana sich keine Fehltritte erlauben. Die CD-Singles schlugen in Japan ein und bescherten Intro-Sängerin sowie Reiras Singstimme Olivia den nationalen Erfolg. Kein Wunder, dass sich die Songs also auf CD-Niveau befinden und auch lyrisch entsprechend gut produziert wurden. BGMs sowie Insert Songs gehören mitunter zu den qualitativ gelungensten Anime OSTs bei der Fülle an gut gewählten Liedern, die die 47 Folgen abwechslungsreich untermalen.

Die zahlreichen ernsten Töne werden durch viele SD-Einlagen aufgebessert. Vor allem Hachi sorgt häufig durch ihre quirlige Art für Humor, der dann auch auf ihre Kosten geht. Obwohl die Serie sich selbst sehr ernst nimmt, wird den Comedyanteilen genügend Platz eingeräumt um eine ausgeklügelte Balance herzustellen. Glücklicherweise verliert sich die Handlung dabei nicht in Nichtigkeiten, sondern spannt den Bogen um Hauptstory sowie Nebenhandlung geschickt, um auch einen würdigen Abschluss zu bieten.

Mit seinen authentischen Charakteren sowie realistischen Zwickmühlen oder auf Realismus setzenden Situationen gehört Nana zu den wenigen Ausnahmeserien, die sich komplett von typischem Anime-Standard entfernen und eher an westliche Serien angelehnt sind.

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3.85 von 4 Punkten
(26 Stimme/n)

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Bildmaterial

Screenshot 1 von NANA

Screenshot 2 von NANA

Screenshot 3 von NANA

Screenshot 4 von NANA

Screenshot 5 von NANA

Screenshot 6 von NANA