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Anime

Paprika

Review
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Cover: Paprika

Inhalt

Die Psychiaterin Dr. Atsuko Chiba und ihr Entwicklerteam haben ein Gerät erfunden, das sie "DC Mini" nennen, mit dem man Träume als Filme aufzeichnen kann. Die Technik ermöglicht nicht nur eine einfachere Analyse von Träumen, sondern bietet dem behandelnden Arzt auch die Möglichkeit selbst in den Traum des Patienten einzutauchen und einzugreifen. Als jedoch alle Exemplare aus dem Forschungszentrum entwendet werden, wird klar, dass man den DC Mini auch missbrauchen kann: Der Dieb fängt an, Menschen im Unterbewusstsein zu manipulieren und bringt sie so in Lebensgefahr. Nun liegt es an Dr. Chiba und ihrem Alter-Ego Paprika, das nur in Träumen existieren kann, den Dieb des DC Mini aufzuhalten.

harakiri meint

Qualit�t:
Animation Punkte: 4
Handlung Punkte: 2
Charaktere Punkte: 3
Musik Punkte: 4

Inhalt:
Action Punkte: 2
Spannung Punkte: 2
Gef�hl Punkte: 0
Comedy Punkte: 0
Ecchi Punkte: 0

Gesamteindruck:
3.25
Bei "Paprika" hat Regisseur Satoshi Kon sein Lieblingsstilmittel, das Spiel mit den Handlungsebenen, in vollen Zügen eingesetzt und die Geschichte dabei in atemberaubenden Bildern eingefangen.

Die Animationen sind sehr flüssig und der Einsatz von computergenerierten Sequenzen überzeugt auch. Dazu kommen noch wunderbar skurrile und ausdrucksstarke Charakterdesigns hinzu, die aber nicht albern wirken. Die Hintergründe überzeugen durch einen den Reichtum an Details und sind sehr sauber ausgearbeitet.

So viel zu den positiven Aspekten. Die Handlung wirkt durch den übertriebenen Einsatz von Surrealismus verwirrend und nur schleppend wird die Handlung klar. Rückblickend stellt man fest, dass diese Erzählweise wahrscheinlich eingesetzt wurde, um über nicht ganz so originelle Wendepunkte und eine nicht wirklich raffiniert gestrickte Geschichte hinwegzutäuschen. Die Charaktere sind zwar originell und witzig, aber durch die unklare Erzählweise büßen sie etwas von ihrem Charme ein.

Die musikalische Begleitung, die wie bei anderen Kon-Filmen, von Susumu Hirasawa stammt besticht durch ihre fremdartigen elektronischen Klänge und ungewohnte Melodien. Sie prägt die Atmosphäre zwar nicht so stark wie bei Kons "Paranoia Agent", ist aber ein würdiger Soundtrack für einen surrealistischen Krimi wie diesen.

Insgesamt ist "Paprika" ein bildgewaltiger, aber erzähltechnisch etwas schwacher Film.

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3.67 von 4 Punkten
(3 Stimme/n)

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Bildmaterial

Screenshot 1 von Paprika

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