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Anime

Key the Metal Idol

Review
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Cover: Key the Metal Idol

Inhalt

Key the Metal Idol ist ein experimenteller Anime, der zu Anfang nur in sehr geringer Stückzahl herausgebracht wurde. Der Hauptangelpunkt der Serie ist das silberhaarige Mädchen Tokiko Mima, genannt Key, die von sich selbst behauptet ein Roboter zu sein, sowie ihrer Kindheitsfreundin Kuriyagawa Sakura, bei der sie nach längerer Zeit plötzlich in Tokio auftaucht.

Von ihrem Großvater bekam sie die Aufgabe sich 30.000 Freunde zu beschaffen, mit deren Hilfe sie ein Mensch werden soll.

Im Laufe der Serie wird der Zuschauer immer weiter in die Mysterien rund um Key, ihre Herkunft und den Großkonzern Ajo Heavy Industries hineingezogen. Auch die Idol-Sängerin Utsuse Miho hat weitaus mehr Geheimnisse als es zunächst den Anschein hat...

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Qualit�t:
Animation Punkte: 3
Handlung Punkte: 3
Charaktere Punkte: 3
Musik Punkte: 3

Inhalt:
Action Punkte: 2
Spannung Punkte: 3
Gef�hl Punkte: 4
Comedy Punkte: 0
Ecchi Punkte: 1

Gesamteindruck:
3
Key ist ein relativ unbekannter Anime, der aber unter Kennern durchaus gewissen Status hat. Im gleichen Jahr veröffentlicht wie Neon Genesis Evangelion, ging die Serie höchstwahrscheinlich komplett unter. Die Serie hat einen sehr eigentümlichen Stil: Viele traumartige Sequenzen, wenig genaue Erklärungen und das absolut emotionslose, jedoch irgendwie sehr ausdrucksreiche Gesicht der Hauptcharakterin, dominieren. Zusammen mit dem generell eher langsamen Handlungsfortschritt, mit langen, eher stillen Sequenzen ergibt sich damit ein sehr surrealer Stil. Auch Action kommt dabei nicht allzu kurz, obwohl diese nicht im Vordergrund steht. Dabei wird hier, wie für ältere Anime üblich, nicht mit Blut und Brutalität gespart, obwohl diese hier wahrscheinlich eher schockieren und den Zuschauer weiter beunruhigen und emotional an das Geschehen binden soll.

Die Musik hält sich eher im Hintergrund, mit langsamen, melodischen Klängen. Auch die sehr melancholisch-traumhaften Intro- und Outro-Lieder sind von sehr guter Qualität, so dass ich sie auch beim wiederholten mal Ansehen nicht übersprungen habe.

Für die Verhältnisse von 1995 ist die Animation auf einem sehr hohem Level, wahrscheinlich da es sich um eine OVA handelt, dem heutigen Zuschauer fallen jedoch vor allem die Stile der Frisuren und Designs als ein wenig altmodisch auf. Besonders das Charakterdesign weiß jedoch zu überzeugen, wobei ganz klar der Hauptcharakter diese Serie trägt.

Key lässt sich durchaus mit Rei aus dem gleichzeitig herausgekommenen NGE vergleichen, jedoch, meiner Meinung nach, ist Studio Pierrot hier das gelungen, was bei Hideaki Anno nicht wirklich geklappt hat: Reis emotionslose Haltung sollte verstören und exotisch wirken, jedoch hat kein Blick von ihr jemals die selbe Wirkung wie den nie zwinkernden stets gleichen Blick mit dem Key den Zuschauer fesselt.

Auch die Antagonisten überragen, der verrückte Leiter von Ajo Heavy Industries, Jinsaku Ajo, schwitzt den Wahnsinn regelrecht aus jeder Pore, wirkt dabei jedoch nie lächerlich sondern stets eher angsteinflössend, ebenso Sergei, sein mysteriöser weißhaariger Angestellter.

Es ist schwer die Qualitäten von Key zu loben ohne all zu viel zu verraten, abschließend lässt sich nur sagen dass Key ein besonderer Anime, und nicht die übliche Kost ist, seine langsame, mysteriöse und verwirrende Art die Geschichte zu erzählen lässt sich am ehesten mit Serial Experiments Lain vergleichen, wobei hier ebenfalls ähnliche Themen behandelt werden, Technologie, Menschlichkeit, Wahnsinn und Symbolismus (Bei Key vor allem Puppen und Aufziehspielzeug).

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4.00 von 4 Punkten
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Bildmaterial

Screenshot 1 von Key the Metal Idol

Screenshot 2 von Key the Metal Idol

Screenshot 3 von Key the Metal Idol

Screenshot 4 von Key the Metal Idol

Screenshot 5 von Key the Metal Idol

Screenshot 6 von Key the Metal Idol