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Anime

Kanon 2006

Review
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Cover: Kanon 2006

Inhalt

Der dauerhaft sarkastische Yuuichi Aizawa kehrt nach sieben Jahren Abwesenheit in eine Kleinstadt zurück, in der er bei seiner Tante Akiko zu wohnen pflegte, wenn Ferien waren. Seine Erinnerungen an die Erlebnisse vor sieben Jahren sind größtenteils verblasst, beginnen aber zurückzukehren, als er nach und nach Mädchen von früher trifft. Jedes von ihnen birgt ein Geheimnis und ist schicksalhaft mit Yuuichi verbunden. Tag für Tag erinnert er sich an immer mehr Facetten seiner Mitmenschen und erfährt ihre tragischen Geschichten.

harakiri meint

Qualit�t:
Animation Punkte: 3
Handlung Punkte: 2
Charaktere Punkte: 2
Musik Punkte: 2

Inhalt:
Action Punkte: 0
Spannung Punkte: 0
Gef�hl Punkte: 3
Comedy Punkte: 1
Ecchi Punkte: 0

Gesamteindruck:
2.25
Obwohl "Kanon 2006" von den Machern von The Melancholy of Haruhi Suzumiya ist, sollte man nicht allzu viel erwarten, denn der Anime basiert auf einem Erotikcomputerspiel. Das wirkt sich besonders auf die Charaktere aus, die allen erdenklichen Klischees von niedlichen Mädchen entsprechen und in ihren Verhaltensmuster alles andere als authentisch sind. Oft wirken die Figuren durch ihr allzu süßliches Benehmen sehr naiv und dümmlich. Lediglich der Protagonist hebt sich aus dem Harem-Einheitsbrei ab und überzeugt durch seine sarkastische Art, die der von Kyon aus The Melancholy of Haruhi Suzumiya sehr ähnelt (sicherlich kein Zufall). Das sorgt auch für einige gelungene Seitenhiebe auf das Genre.Einerseits hat man den episodenhaften Aufbau (pro Mädchen eine tragische Geschichte) durch Abwechslung in der Chronologie aufgelockert, andererseits braucht die Serie gut zehn Episoden, um überhaupt mit der Handlung loszulegen. Das erste Drittel besteht nämlich nur aus austauschbaren, lauwarmen Comedyepisoden. Wie schon erwähnt, sind die einzelnen Geschichten sehr tragisch und melodramatisch, bescheren den plumpen Charakteren jedoch ein wenig Tiefgang.Die Zeichnungen sind zwar nicht wirklich lebendig, aber sehr präzise und auf Hochglanz poliert. Auch bei den Hintergründen hat man sich Mühe gegeben. Die musikalische Begleitung ist dagegen arm. Eingeleitet und beendet wird jede Episode mit Schlagergedudel und die meisten Szenen werden durch naives Geklimper auf dem Glockenspiel oder simple Keyboard-Tracks begleitet. Dazu kommt, dass scheinbar nur eine begrenzte Vielfalt an Melodien zur Verfügung steht."Kanon 2006" ist schon die zweite Anime-Adaption des gleichnamigen Computerspiels und kein großer Wurf. Insgesamt hätte man von Kyoto Animation so Einiges mehr erwarten können.

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3.00 von 4 Punkten
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Bildmaterial

Screenshot 1 von Kanon 2006

Screenshot 2 von Kanon 2006

Screenshot 3 von Kanon 2006

Screenshot 4 von Kanon 2006

Screenshot 5 von Kanon 2006

Screenshot 6 von Kanon 2006