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Anime

Death Note

Review
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Cover: Death Note

Inhalt

Light Yagami ist in der Schule sehr erfolgreich, wird von seiner Familie sehr geschätzt und ist bei den Mädchen sehr begehrt. Obwohl alles nicht besser laufen könnte, fühlt sich Light von seinem Leben gelangweilt. Das ändert sich schlagartig, als er eines Tages ein schwarzes Notizbuch findet, das scheinbar vom Himmel gefallen ist. Das Buch trägt den grotesken Titel "Death Note" und eine beigelegte Anleitung beschreibt, wie man damit Menschen töten kann. Light hält das für Unsinn, probiert das Notizbuch jedoch mit Erfolg aus. Seine neue Macht erschüttert ihn sehr, aber zugleich erkennt er das Potential einer solchen Waffe: Er kann alle bösen Menschen auf der Erde vernichten.

Als er fleißig japanische Kriminelle in das Buch schreibt, erscheint auch der frühere Besitzer des Death Note: Der Totengott Ryuk ...

harakiri meint

Qualit�t:
Animation Punkte: 3
Handlung Punkte: 2
Charaktere Punkte: 2
Musik Punkte: 3

Inhalt:
Action Punkte: 1
Spannung Punkte: 3
Gef�hl Punkte: 0
Comedy Punkte: 0
Ecchi Punkte: 0

Gesamteindruck:
2.5
Seit "Monster" dürfte wohl klar sein, dass Madhouse ein Händchen für epische Thriller hat. So reiht sich auch "Death Note" als bedeutendes Mystery-Werk in die Werkliste des Studios ein.

"Death Note" ist zwar bekannt für seine komplexen Zusammenhänge und raffinierten Wendepunkte, jedoch gibt es zahlreiche Stellen, an denen man es sich durch glückliche Zufälle sehr leicht gemacht hat. Besonders in verzwickten Situationen führen weit hergeholte Zufälle zu Lösungen. Insgesamt betrachtet weist die auf den ersten Blick präzise durchdachte Handlung extreme Schwächen auf. Die Handlungsmotive der Charaktere sind so weit idealisiert, dass man hier nicht mehr von individuellen Figuren sprechen kann, sondern es sich nur die Personifizierungen von Gut und Böse handelt. Light macht innerhalb der ersten Episode schon so eine rasche Entwicklung durch, dass er scheinbar für die ganze Serie ausgesorgt hat und sich bis zum Ende nicht mehr verändert. Auch andere Figuren bleiben größtenteils blass bzw. füllen Klischees aus.

Die Inszenierung der Geschichte hat zwei Gesichter: Anfangs sind die monumentalen Schlüsselszenen, die mit gewaltiger Musik untermalt werden, sehr beeindruckend, aber spätestens nach ein paar Episoden bekommen diverse Szenen den Charakter etwas lächerlicher Theatralik. Dennoch schafft es Regisseur Araki regelmäßig Momente zu schaffen, die für Gänsehaut sorgen.

Technisch ist der Anime in Ordnung. Nach einer sehr aufwändig animierten Premiere pendelt sich die Serie auf solides TV-Niveau ein (die vielen Dialoge machen eine Menge animationssparende Sequenzen möglich). Bei der musikalischen Begleitung sind es nur eine Hand voll Stücke, die einem in guter Erinnerung bleiben; der Rest ist dagegen recht einfältig bzw. verliert nach zu häufiger Anwendung an Ausdruckskraft.

Insgesamt handelt es sich bei "Death Note" zwar um einen sehenswerten Mystery-Anime, dem aber seine pompöse Inszenierung und der teilweise unfertige Plot zum Verhängnis werden.

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3.78 von 4 Punkten
(18 Stimme/n)

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Bildmaterial

Screenshot 1 von Death Note

Screenshot 2 von Death Note

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Screenshot 4 von Death Note

Screenshot 5 von Death Note

Screenshot 6 von Death Note